Tag Archives: Heredium

[Karneval der Rollenspielblogs] 1W6 Locations..

.. in der Postapokalypse.

1 – Auf dem Autofriedhof, auf der Suche nach Ersatzteilen
2 – In der verfallenen Fabrik
3 – In einem berühmten verfallenen Bauwerk, immer auf der Suche nach Vorräten und im Schutz der Dunkelheit, denn viele verschiedene Gruppierungen teilen sich das Gebäude, und nicht alle sind Dir freundlich gesonnen
4 – Im Bunker
5 – Im Schutz der Wälder
6 – Im Wüstenlager der Nomaden, bei denen du die Ersatzteile gegen andere wichtige Güter tauschst

Dies ist ein Beitrag zum Karneval der Rollenspielblogs im Monat Oktober, gestartet von Blechpirat, zum Thema „Orte“.

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[Karneval der Rollenspielblogs] A character and a questionnaire, pt. 2

Und hier geht es gleich munter weiter mit der zweiten Hälfte der Fragen:

– Es sind zu viele! Wie organisiert man einen Überblick über eine große Anzahl an NSCs und wie stellt man dies den Spielern gegenüber dar?
Achja, jeder kennt das: Zwei NSCs unterhalten sich, und plötzlich hat man als Spielleiter das Gefühl, eine Art Bauchredner oder Bühnenkomiker zu sein. Sobald noch ein dritter NSC dazu kommt, wird es dann erst recht unübersichtlich. Einfachste Lösung: Die NSCs werden an die Spieler ausgelagert. Dazu muss natürlich klar sein, was die Ziele des NSC sind, und was ihn ausmacht, aber fünf Minuten für ein Briefing sollte ein SL haben, wenn er sich nicht über weite Strecken mit sich selbst unterhalten will.
Ähnlich ist auch unser SL bei unserer SR3-Runde vorgegangen, allerdings ging es dort um eine Kampfhandlung. Weil es für den Spielleiter nicht mehr möglich war, die Spielercharaktere und die Gang, die eben diese angriff, und weitere Gegner im Auge zu behalten, wurde die Gang kurzerhand an eine Spielerin ausgelagert, deren Charakter bereits bewusstlos war. Die Spielerin ging übrigens sehr in ihrer Rolle als Elfengang auf…
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31TageQuest: Tag 3 – Was ist Dein Lieblings-Setting?

Ich schwanke ein bißchen zwischen Endzeit und Steampunk, aber ich denke, Endzeit gewinnt mit knappem Vorsprung. Das war damals auch das Titelthema meiner ersten Anduin-Ausgabe, und außerdem, es gibt da dieses Spiel, dass ich gerne etwas pushe.. (es heisst übrigens Heredium und ihr solltet es euch alle zulegen! Ende der Werbedurchsage)

Ja, aber warum Endzeit? Die meisten verbinden damit etwas furchtbar trostloses, düsteres – verzeihung, dysteres – und irgendwie emomässiges, die Melancholie des nuklearen Winters. Eine furchtbare Katastrophe, sei sie nun menschengemacht oder durch Naturgewalten ausgelöst, hat die Erde heimgesucht und alles verändert.

Und was fasziniert dich jetzt so daran? Das ist ja schon ein bißchen morbide..

Eben nicht. Endzeit ist für mich eine besondere Form der Alternative History oder in dem Fall eher eine Alternative oder Possible Future (man möge mir die Anglizismen nachsehen, ich bin gerade im Übersetzerinnen-Modus). Etwas unglaubliches ist passiert, und die Menschheit muss damit klarkommen.

Wie gehen die Menschen damit um, wenn es plötzlich kein Internet mehr gibt? Für viele Teenies dürfte das definitiv die Apokalypse bedeuten, schliesslich wächst die Generation der 12-19jährigen mit Facebook und Co auf wie unsereins mit der roten Box von DND oder der Maske des Meisters.

Was passiert tatsächlich nach einer atomaren Katastrophe? Wer überlebt, wie und wo, wie verändert sich das Klima und die menschliche Gesellschaft? Werden wir wirklich wieder zu Barbaren und Kannibalen, oder ist so etwas wie eine Zivilgesellschaft möglich? Ergeht sich die Menschheit in Trauer um ihr Schicksal oder tritt sie der Natur, der Katastrophe und dem ganzen Rest mal kräftig in den Allerwertesten?

Und dann kommt in unserem Hobby ja auch immer noch das Fantastische zum Realistischen. Können Strahlungen solche Mutationen auslösen, dass Psikräfte auftreten? Was ist, wenn vor der Katastrophe bereits ein höheres Techlevel geherrscht hat als heute, wissen die Menschen zehn, zwanzig, hundert Jahre danach noch, was sie mit diesen Waffen tun können?

Endzeit ist soviel mehr als ins Eckchen setzen und heulen. Endzeit ist Neuanfang und Katastrophe gleichzeitig, und ich denke, das ist das, was mich gerade so fasziniert.

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Lieblingslieder als Rollenspiele

Auf der Glgnfz’schen Seifenkiste wird gefragt, welche (Lieblings-)musik wohl welchem Rollenspiel entsprechen würde… Ich versuchs auch mal:

Unknown Armies: Abney Park – All the myths are true (sogar mit Plothooks in der Mitte!)

Vampire: the Requiem: Dargaard – Down to the halls of the blinds

Warhammer 40k: Derdian – I don’t wanna die (es passte so wunderbar zu „Galaxy in flames“)

Malmsturm:  Blind Guardian – Skalds and Shadows oder Ensiferum – Victory Song

Cthulhu: Coffinshakers -Black Sunday

Heredium: Iron Maiden – Brave new world

Ich gebe weiter, das ist eine interessante und spannende Frage.

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Die zehn..

.. Rollenspiele, die ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde. Oder behalten, wenn ich alle anderen weggeben müsste (ich hoffe, dieser Tag wird niemals kommen). Oder aus meinem brennenden Arbeits-Wohn-Schlafzimmer retten würde. Oder in einer gleichnamigen Show in einem Privatsender vorstellen würde.

Aber genug der Vorrede, in no particular order sind dies meine zehn Favoriten:

1. Heredium

Es ist ein großartiges Setting, ein Spielplatz für die verschiedensten Ideen von Action bis zu Intrigen (siehe auch hier im Blog). Außerdem mag ich Endzeitspiele aller Art, und nebenbei schreib ich auch ein bißchen hierfür.

2. Warhammer 40k (Deathwatch)

In the grim darkness of the far future, there is only this RPG!

3. PDQ (Jaws of the Six Serpents)

Der coole kleine Bruder von Fate. Während Heredium mein Lieblingssetting ist, ist PDQ mein Lieblingssystem. Und JotSS setzt sie hervorragend um

4. Malmsturm

Trve Fate! *headbang*

5. Dogs in the Vineyard

Lange, bevor es soziale Konflikte gab, hatte DitV sie schon. Meiner Meinung nach eins der Indies mit einem der besten Konfliktlösungsmechanismen.

6. Primetime Adventures

Drama! Drama! Es hat mir einige der schönsten, dramatischsten und lustigsten Rollenspielrunden aller Zeiten beschert

7. Idee! Edition Szenario

Die Idee ist einfach zu gut, das Spiel sieht wunderbar aus, und mal ehrlich: Welches andere Universalsystem kann von sich schon behaupten, dass man es in die Hosentasche stecken kann?

8. Fiasco

Selten habe ich bei einem Rollenspiel gedacht, dass es wie für mich gemacht ist.

9. Unknown Armies

Weil es eines der abgedrehtesten Settings hat. Weil es einfach ist und so vielseitig. Weil es verdient hat, das mehr Leute es kennen und spielen.

10. Teilen sich Vampire:Requiem und Airship Pirates. Ersteres würde ich mitnehmen, weil ich die Regeln mag und den Hintergrund. Letzteres, weil es mit Endzeit und Steampunk meine beiden Lieblingsgenres wunderbar kombiniert und weil ich die Musik einfach mag.

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Heredium: Operation „Hope“

Ausnahmsweise geht es hier nicht um meine eigenen Spiele, sondern um Heredium, eines meiner erklärten Lieblingsspiele, das zu leiten ich vor kurzem das Vergnügen hatte. Dies ist das Diary der Runde.

Vorbemerkung:
Die Idee hinter Operation Hope war mehr oder weniger eine Sandbox. Idee war eine Station auf dem Meeresgrund der Nordsee, eine Art „Deep Space Nine“ in der Welt von Heredium. Es ging mir neben einem spannenden Abenteuer auch darum, eine Geschichte zu erzählen, in der alle Nationen vorkommen. Vorgegeben war die Station und ein kleiner roter Faden, alles andere war Sache der Spieler.

Letztendlich hat es sich ergeben, dass meine Vorbereitung als SL darin bestand, die NSC auszuarbeiten mit ihren Motiven und Konzepten, so dass die Spielercharaktere nur noch in dieses Geflecht eingebaut werden mussten.

Die Spielercharaktere:
Dr. Deisuke Kobayashi, ein Forscher aus Hirohito City, der im Auftrag der Familie Harada nachsehen soll, ob das Geld gut angelegt ist

Naoki Wasabi, sein Cousin. Ein Debellator (Serpent / Venator). Verheimlicht natürlich seine wahre Identität

Katherine Rome, eine Silencer (Raging Bull). Ist mit einem Spezialauftrag nach Hope gekommen

Scott „The Gun“ McAllister. Ein Merc (Raging Bull), wurde aus Checkpoint geschickt, um an weiteren Planungen teilzunehmen und die Interessen der Raging Bull wahrzunehmen. Scott leidet an einer merkwürdigen Hautkrankheit.

Die Story:
Dr. Kobayashi und sein Cousin kommen auf der Station an. Dort treffen sie Scott McAllister, den Deisuke bereits aus Hirohito City kennt. Scott seinerseits ist in Begleitung einer Silencer namens Katherine, die mit ihm gemeinsam aus Checkpoint gekommen ist. Katherine soll im Auftrag einer gewissen Mrs. Valcroix nach deren Tochter suchen, zuletzt hat sie eine Spur bis nach Hope verfolgt. Diesen Auftrag verschweigt sie den anderen aber zunächst. Continue reading

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